Lesung und Gespräch „Beyond survival. Kinder erzählen ihre Geschichte“

Am kommenden Montag, den 18. September findet in der Stadtbibliothek Rosenheim eine Lesung mitsamt anschließendem Gespräch zum Buch „Beyond Survival. Flucht. Ankunft. Zukunft. Kinder erzählen ihre Geschichte“ von Jenny Schuckardt und Kilian Kleinschmidt statt.

In Beyond Survival erzählen achtzehn Kinder und Jugendliche aus aller Welt ihre Geschichte; achtzehn von fünfzig Millionen Kindern, die weltweit auf der Flucht sind. Was haben sie hinter sich gelassen und wie erleben sie als Fremde unser Land? Wie können wir ihnen und damit unserer offenen Gesellschaft eine Zukunft geben?

Begleitend zu ihren bewegenden Erzählungen schildert der weltweit gefragte Migrationsexperte Kilian Kleinschmidt zukunftsweisende Möglichkeiten und Wege und zeigt auf, was jeder Einzelne von uns tun kann.
Die Autorin Jenny Schuckardt, studierte Politologin, hat als Redakteurin im In- und Ausland gearbeitet. Für Beyond Survival führte sie die Gespräche mit den Kindern, Jugendlichen und Eltern und schrieb ihre Geschichten auf. Kaum einer ist so kompetent in Flüchtlingsfragen, wie der Co-Autor Kilian Kleinschmidt. Er arbeitete 25 Jahre für das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) und leitete ein Jahr lang das Flüchtlingscamp Zaatari in Jordanien. Heute ist er Sonderberater für Regierungen zu den Themen Flucht und Migration. Die Spenden des Abends gehen direkt an die Beyond Survival Kampagne.

Die Veranstaltung, die in Kooperation von Initiativkreis Migration Rosenheim, dem Bildungswerk Rosenheim, der Sozialen Stadt Rosenheim und der Stadtbibliothek Rosenheim stattfindet, beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

Geflohen… und angekommen? Veranstaltung zum Weltflüchtlingstag

Am Dienstag, den 20. Juni 2017, findet zum Weltflüchtlingstag im Bildungszentrum St. Nikolaus eine Veranstaltung mit dem Titel „Geflohen… und angekommen?“ statt. Dabei werden afghanische Flüchtlinge von persönlichen Schicksalen berichten: Was sie zur Flucht bewegte, was sie dabei erleben mussten und wie es ihnen jetzt in Rosenheim ergeht, hören wir aus erster Hand.

Anlässlich des von der UN-Vollversammlung zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufenen 20. Junis, finden in vielen Ländern Aktionen statt, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen. In Rosenheim wollen wir vom Initiativkreis Migration auch in diesem Jahr die Betroffenen selbst zu Wort kommen lassen. Wir wollen darüber nicht nur informieren, sondern auch Wege aufzeigen, regional und bundesweit gegen vielfach begangenes Unrecht vorzugehen:

„Überall auf der Welt fliehen Familien vor Gewalt. Die Zahlen sind gewaltig, aber wir dürfen nicht vergessen, dass diese Menschen Mütter und Väter, Töchter und Söhne sind, Menschen wie Du und ich – bevor der Krieg sie zur Flucht gezwungen hat.“

Die Veranstaltung findet im Bildungswerk (Pettenkoferstraße 5, Rosenheim) statt, beginnt um 19.30 Uhr und wird von Henny Stoll (Initiativkreis Migration Rosenheim, Lehrerin), Dr. Eberhard Ruhenstroth (Initiativkreis Migration Rosenheim, Mediziner) und Dr. Thomas Nowotny (Initiativkreis Migration Rosenheim, Mediziner) moderiert.